Urlaub

Ein Wintertrend ohne Sicht auf Abbruch

Wenn sich eines auf den Schnee-Pisten weltweit in den letzten Jahren gezeigt hat, so ist es, dass auch hier Trends eine große Rolle spielen können. Während es vor einigen Jahren noch eine nur kleine Außenfunktion gespielt hat, so ist das Snowboarden nun zum Garanten für die Winter-Industrie geworden. Neueste Analysen zeigen, dass sowohl der Umsatz der Handelspartner der Bekleidung im Bereich Snowboarden in der letzten Saison nochmals angestiegen ist, als auch die registrierten Snowboarder auf den Pisten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz.

Noch immer spielen auf den Bergen Skier die erste Geige, doch von der Nebenrolle Snowboard kann längst nicht mehr die Rede sein. Snowboarden wird als cooler und jugendlicher Sport angesehen, für den sich jedoch Menschen jeglichen Alters begeistern können. Die Flexibilität und die Verspieltheit beim Snowboarden sind Grundcharakteristika des beliebten Sports. Und so ist es auch kein Wunder mehr, dass genau wie das Skifahren, auch Snowboarden als Urlaubserlebnis der besonders populären Art angesehen wird.

Da seit einiger Zeit auch die Industrie auf diesen Trend immer stärker reagiert, war es möglich, dass sich der kleine Nebenbuhler der Wintersportindustrie nun in das „Non-Plus-Ultra“ der Winterindustrie verwandelt hat und von dort nicht mehr wegzudenken ist – nicht zuletzt, weil es sogar in offiziellen Wettbewerben als Sportart anerkannt wird und längst nicht mehr eine alberne Abfahrts-Variante darstellt. Snowboarden in verschiedenen Disziplinen ist mittlerweile genauso der Renner wie es simple Abfahrten im gemütlichen Stil sind. Doch eins ist sicher: Ob wilde Sprünge oder bedachte Abfahrt: Snowboarden macht Spaß für Jung und Alt!

Servertechnik im Skigebiet

Die Zeit in der im Skigebiet jeder machen konnte was er wollte sind lange vorbei. Moderne Servertechnik wird in immer mehr Skigebieten eingesetzt. Mitarbeiter und Maschinen werden vernetzt und ermöglichen einen deutlich sichereren Skiurlaub als noch vor ein paar Jahrzehnten.

Skigebiete rüsten Technisch weiter auf

Technik im Skigebiet war früher auf Pistenraupen und Skilifte beschränkt. An jeder Talstation saßen Mitarbeiter vom Lift in manchmal eisiger Kälte und haben Lochkarten der Skifahrer abgeknipst um die Kosten für die Liftfahrt abzuhalten. Das wird heute über RFID Chips in Armbändern und Skipass-Karten vereinfacht. Die 19 Zoll Schränke im Skigebiet in denen die Serveranlage untergebracht ist verknüpfen aber mehr als nur die Liftstationen mit einander. Sie erfassen die Daten von vielen Sensoren zur Wetterbeobachtung, von Kameras auf Liftmasten und von Thermometern überall im Skigebiet. Diese Daten werden zum Wetterdienst weitergeleitet um die Wettervorhersage zu unterstützen. Über Webcams im Skigebiet können Wintersportfans noch vom Hotel aus entscheiden wo sie heute Skifahren wollen. Sofort ist ersichtlich ob man rauf auf den Gletscher muss oder doch den Talhang befahren kann, weil dort heute besonders guter Schnee zu sein scheint. Somit ist die Auswahl der Piste für den Tag für den Skiurlauber deutlich leichter.

Nachtarbeit auf dem Berg

In der Nacht, wenn die Besucher in ihren Hotels untergebracht sind haben die Mitarbeiter im Skigebiet die Aufgabe die Pisten für den nächsten Tag herzurichten. Dazu werden mit Pistenraupen neu gefallene Schneefelder eingeebnet und Loipen gezogen. In der Nachtschicht werden ebenfalls viele Daten gesammelt die in den Servern der Bergwacht zusammen getragen werden um die Sicherheit auf den Pisten weiter zu fördern.

Urlaub am Arlberg

Bereits im 19. Jahrhundert hatte der Tourismus am Arlberg begonnen. Aber erst mit der Entwicklung des Skilaufs wurde der Urlaubsort bei Touristen so richtig beliebt.

Zur Region des Arlberg gehören St. Anton, St. Christoph, Pettneu/Schnann, Flirsch und Strengen.

St. Anton wird in der Skiwelt oft das “Welt-Dorf” genannt weil sich hier die Skisociety aus aller Länder trifft. Hier findet man alle Wintersportfreunde, die schneehungrig sind. In dem Ort St. Anton vermischt sich der dörfliche Charakter mit dem internationalen Flair. Zusammen gibt es einen ganz besonders anziehenden Charme.

Aber auch in St. Christoph lässt es sich richtig wohlfühlen. Er ist mit seinen 1800 Metern einer der höchstgelegenen Skiorte. Nachdem St. Christoph im 14. Jahrhundert durch sein Hospiz berühmt geworden ist, kann man heute dort noch einige exklusive Hotels in Lech-Zuers am Alrberg und einige gemütliche Gasthöfe finden.

Pettneu befindet sich ganz in der Nähe des Austragungsortes der Alpinen-Ski-Weltmeisterschaft 2001. Noch dazu läd der Wellnesspark Arlberg-Stanzertal zum entspannen ein. Hier kann man es sich im Hallenbad, in der Sauna und im Solarium richtig gut gehen lassen.

Der Ort Flirsch verbindet alle die sportbegeistert sind aber im Urlaub auch etwas Erholung suchen. Auch das Skigebiet Arlberg ist von hier aus mit einem kostenlosen Bus bequem erreichbar. In der urigen Umgebung finden sich allerlei Hand bemalte oder mit Holzschindeln verzierte Häuser.

Strengen zeichnet sich durch sein typisch romantisches Erscheinungsbild aus. Durch die zentrale Lage bietet der Ort die Möglichkeit, viele Ausflugsziele schnell und bequem zu erreichen.

Generell bietet die Region viele Freizeitbeschäftigungen wie: Das Arl-rock Sportzentrum, Langlaufen, Winterwandern, Rodeln, Pferdekutschenfahrten, Kletter, Tennis, Squash, Kegeln, Paragleiten, Schwimmen, Fitness und vieles mehr.

Und wer nicht Skifahren kann, der kann in der Skischule vor Ort lernen.

Der Arlberg bietet auch die verschiedensten Unterkunftsmöglichkeiten. Im Sommer gibt es sogar die Möglichkeit dort zu Campieren.

Kommen Sie und lassen Sie sich von der Vielfalt des Arlbergs überraschen.

Snowboard Urlaub mit Kindern

Winterurlaub ist für viele Familien die perfekte Verbindung von Erholung und Aktivität. Unter strahlend blauem Himmel über tief verschneite Pisten zu sausen, bereitet Jung und Alt gleichermaßen Vergnügen. Mit Skiern oder Snowboard kann sich die ganze Familie in der weißen Pracht austoben und einen unvergesslichen Urlaub erleben.

Schneesichere Regionen, wie Südtirol, sorgen dafür, dass das winterliche Ferienvergnügen auch gelingt. Die Bergwelt an der Sonnenseite der Alpen ist ein Paradies für alle Ski-Fans und bietet jedem, ob Anfänger oder Profi, immer die richtige Piste an. Kleine, idyllische Skigebiete ohne Hektik und lange Schlangen an den Liften finden sich genauso wie große Zentren, die alle erdenklichen Angebote für Familienurlaub in Südtirol bereithalten. Mit einer Vielfalt von über 40 Skigebieten hat jede Familie in Südtirol die Qual der Wahl.

Wer noch nicht die nötige Sicherheit auf den Brettern hat, kann seine Fähigkeiten in den vielen Skischulen vor Ort unter qualifizierter Anleitung gezielt verbessern. Genauso wird beim Umstieg aufs Snowboard geholfen und wenn sich Motorik, notwendige Kraft und Gleichgewichtssinn schon gut ausgebildet haben, können bereits Kinder ab dem fünften oder sechsten Lebensjahr auf diese trendigen Bretter steigen und die Skistöcke auf der Hütte lassen.

Auch abseits der Pisten lässt Südtirol keine Langeweile aufkommen. Ob Kultur, kulinarische Genüsse und erlesene Weine der Region oder Wellness – kein Urlauberwunsch bleibt hier unerfüllt und jede Familie wird beim wehmütigen Abschied gen Heimat vielleicht schon an den nächsten Urlaub inmitten dieser wundervollen Schnee- und Bergwelt denken.