Snowboarden

Schweiz und Snowboarden

Riesige, schneebedeckte Berglandschaften, Ski- und Snowboardparadiese, gleichwohl auch grüne Almen mit friedlichen Kühen und wunderschönen Alpen – das alles fällt uns ein, sobald wir an die Alpenrepublik Schweiz denken. Sie gehört zu einem der begehrtesten europäischen Urlaubsländer und ist besonders zum Ski oder Snowboarden geeignet.

Die Schweiz, ein imposantes und schönes Land, besteht aus etlichen selbständigen Kantonen. Je nach Bezirk spricht man Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Der Regierungssitz der Schweiz ist Bern. Der Alpenstaat Schweiz, angrenzend an den Nachbarländern der Bundesrepublik Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und dem Fürstentum Liechtenstein gehört zu einem der beliebtesten europäischen Reiseländer. Eine Reise in die Alpenrepublik Schweiz ist für die ganze Familie mit Kindern sehr zu empfehlen. Auch wenn der Vierbeiner nicht zu Hause bleiben soll, Urlaub mit Hund in der Schweiz ist machbar. In jedem Kanton kann der Besucher Ferienanwesen nach seinen Bedürfnissen buchen. Hier kommt nun eine Auslese der beliebtesten Plätze für den Wintersport in der Schweiz.

Berner Oberland in der Schweiz – Sehenswertes

Inmitten schöner, saftiger Landschaften, findet man in einem Tal, die Ortschaft Grindelwald, welches umgeben ist von der Eiger-Nordwand und des Wetterhorns. Vom “Männlichen” auf die “Kleine Scheidegg” geht eine weniger anstrengende Reise. Auf das “Dreigestirn” Eiger, Mönch und Jungfrau hat man von dieser Stelle aus einen wundervollen Ausblick. Der Aufenthalt in Beatenberg mit seiner Sonnenterrasse weit oberhalb des tiefblauen Thuner Sees ist ein besonderes Highlight im Berner Oberland. Der Blick auf die gewaltigen Alpengipfel ist einmalig. Absolut beliebt sind die Familienskigebiete Niederhorn und Hohwald. Auf dem vier Kilometer langen Spiel- und Erlebnisweg spaziert man auf den Spuren des Heiligen Beatus, dem Schutzpatron von Beatenberg. Eine begehbare Holzburg auf dem Pfad, weckt die Neugierde des Nachwuchses.

Graubünden ist eine Reise wert

Ein Aufenthalt in der Ortschaft Graubünden, mit seiner Hauptstadt Chur, mittels seiner grandiosen Bergmassive bis zu einer Höhe von 4 049 Meter und den lieblichen Tälern ist Entspannung pur. Im landschaftlich wunderschönen Engadin liegt der schweizerische Nationalpark. Ein Gebiet für Wintersportler und Snowboardbegeisterte sind Davos, Arosa und die etwas teuere Ortschaft St. Moritz. Zahlreiche Möglichkeiten an Freizeit sorgen für Erholung. Die Rhätischen Berg- und Talbahn ist eine Attraktion, die eine Fahrt besonders macht.

Die herrliche Alpenlandschaft kann man mit einer Seil-Bahn in der Naherholungsregion Brambüesch komfortabel erreichen und genießen.

Snowboarden im Wallis

Das Matterhorn und der Monte Rosa sind die höchsten Berglandschaften der Schweiz und liegen in im Wallis. Dieser Kanton mag aber auch mit den grössten Gletschern aufwarten. Es verwundert keineswegs, dass der Kanton Wallis zu den besten Umgebungen für den Wintersport der Alpenrepublik Schweiz zählt. Unzählige Ski- und Snowboardfahrer werden durch eine Pistenstrecke in der Länge von 194 Kilometern angelockt. Bei den Wintersporturlaubern ist das autofreie Zermatt besonders beliebt. Kanton Wallis ist natürlich auch eine begehrte Region für den passionierten Bergkraxler und Wanderfreund. Durch das landschaftlich reizvolle Rhône-Tal sind Spaziergänge viel versprechend. Das größte Weinrebengebiet der Alpenrepublik Schweiz befindet sich im Kanton Wallis. Das ist kein Wunder bei dem warmen Klima in den Walliser Tälern.

Mit dem Sessellift fährt der Snowboardfan auf eine Höhe von 2150 M. Der Besuch des “Eispavillons Mittelallalin Saas-Fee”, der größten Eisgrotte des Globus ist ein Highlight für Gross und Klein. Eine sonstige Sensation ist der größte befahrbare unterirdische See Europas im Ort St-Leonhard.

Helmkamera


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Für Snowboarder gibt es eine neue Mini-Kamera. Wer zum Snowboarden fährt und später von seinen Jumps und Rides erzählt, wünschte sich öfter, dass er es beweisen könnte. Nicht immer wird ihm geglaubt, was er da erzählt. Ab kommendem Winter ist es jedoch möglich, mit einer neuen Mini Helmkamera die verschiedenen Sprünge und Kunststücke zu filmen. Von Österreich aus wird eine Minikamera auf den Markt gebracht, die sich sehr einfach am Helm montieren lässt. Auf diese Weise kann man die Abfahrt direkt vom Helm aus der Fahrerperspektive aufzeichnen und somit später die Erzählungen mit Bildern untermalen.

Was bisher nur Sportassen vorbehalten war, ist von nun an jedem möglich. Die Helmkamera ist nicht größer als ein Lippenstift, bringt aber mit 480 TV-Linien ein klareres Bild zustande als mancher normaler Camcorder. Besonders interessant ist, dass die Cam spritzwassergeschützt und wetterfest. Zudem ist in die Kamera ein hochwertiger Sony Color 3 CCD Chip eingebaut. Mit einem Warenwert von etwa 199 Dollar ist die Kamera geradezu ein Schnäppchen. Damit man mit der BT-Kamera aufnehmen kann, ist es wichtig, eine Mini-DV-Kamera anzuschließen. Um tatsächlich eine Aufnahme machen zu können, benötigt diese wiederrum einen analogen Eingang. Da das Kabel sehr lang ist, kann das Objektiv beliebig am Helm montiert werden. Die Kamera kann jedoch auch direkt am Board, bei Skispringern am Ski, am Arm oder an der Jacke angebracht werden.

Um die Mini-DV Kamera sicher zu ihrem Einsatzort zu bringen, ist es das sinnvollste, die Kamera im Rucksack zu verstauen. Falls man sie dort zusätzlich steuern möchte, kann man eine Fernbedienung erwerben. Auf diese Weise wird das Umgang mit der Kamera komfortabler und weniger statisch. Wer wirklich spektakuläre Bilder zeigen möchte, sollte die Helmkamera als Follow Cam einsetzen. In diesem Fall fährt ein Snowboarder vorweg und macht die Tricks, während der „Kameramann“ folgt und die Aufzeichnungen macht.

Die Helmkamera kann dabei nicht nur beim Snowboarden eingesetzt werden. Sie eignet sich ebenso für den Einsatz beim Mountainbiking, Motorradfahren oder anderen Sportarten. Wann immer man spektakuläre Aufzeichnungen machen möchte, ist eine Helmkamera die beste Lösung, da sie montiert wird und dadurch nicht in der Hand geführt werden muss. Auf diese Weise muss man von seinen spannenden Abenteuern nicht länger nur gestenreich erzählen, sondern kann seine Erfolge sehr einfach und in sehr guter Qualität präsentieren. Somit können die Freunde staunen und ihrer Bewunderung freien Lauf lassen. Mit der Helmkamera können ebenso Aufzeichnungen für den Unterricht gemacht werden, um zu zeigen, wie man etwas tut, bzw. besser nicht tut.
GoPro® HD Helmet HERO™ Camera

Die perfekte Jacke zum Snowboarden

Gerade im Wintersport kommt es bei der Bekleidung maßgeblich auf ein paar wesentliche Details an. Snowboardjacken machen da keinen Unterschied. Sie müssen pflegeleicht sein und vor Kälte schützen. Dabei darf jedoch keinesfalls ein Hitzestau verursacht werden. Eine atmungsaktive Verarbeitung ist deshalb ebenso wichtig, wie ein bequemer Schnitt. Anderenfalls wäre die Bewegungsfreiheit eingeschränkt, was den Spaß in einem sehr überschaubaren Rahmen halten würde. Üblicherweise sind Snowboardjacken im Rückenbereich etwas länger gearbeitet, als im vorderen Bereich. Dadurch ist gewährleistet, dass die Nieren während des Sports warm gehalten werden, und zwar völlig unabhängig davon, wie akrobatisch die Bewegungen auch sein mögen. Ähnlich wie im Bereich der Workwear, sind diese Jacken in jedem Fall atmungsaktiv. Der Körper wird, je nach Intensität des Snowboardens, auf jeden Fall Schweiß entwickeln. Wenn Körperpartien, wie der untere Rücken oder auch der Halsbereich der Kälte während der diversen Abfahrten zu direkt ausgeliefert sind, kann der Spaß bereits nach einem Tag ein jähes Ende finden.



Damit ist bereits ein weiterer, sehr wesentlicher Punkt angesprochen: Der Bereich um Hals und Nacken. Snowboardjacken müssen über einen hohen Kragen verfügen. Dieser sollte dick gefüttert sein und zudem durch einen praktischen Zipper zu öffnet und zu schließen sein. Und zwar mit bloßen Händen aber auch, wenn Handschuhe getragen werden. Die Ärmel sollten so gearbeitet sein, dass die Abschlüsse der Handschuhe bequem in die Manschetten gesteckt werden können. Auf diese Weise wird sowohl ein Auskühlen der Arme während der Abfahrten verhindert, als auch die Verletzungsgefahr im Falle von Stürzen minimiert. Denn die Handschuhe bieten auf diese Weise ein zusätzliches Polster für die Finger und Handgelenke. Um alle benötigten Utensilien vorzugsweise direkt am Körper mitführen zu können, sollten Snowboardjacken über praktisch angeordnete Taschen verfügen. Diese sollten sich ebenfalls unkompliziert durch Zipper öffnen und schließen lassen. Die Zipper sollten derartig gestaltet sein, dass auch ein Skipass oder ähnliche Legitimationen bequem an ihnen angebracht werden können, um sie nicht bei jedem Vorzeigen erst umständlich hervor kramen zu müssen.

Chic und sicher – und das zugleich mit einem Streich!

Groß und Klein sowie Jung und Alt finden sich alljährlich in der weißen winterlichen Pracht zusammen und frönen mit voller Leidenschaft ihrem gemeinsamen sportlichen Hobby – dem Snowboarden. Dafür bedarf es nicht nur einem gewissen Ausmaß an Kraft und Ausdauer, sondern auch einer den Umständen entsprechenden Ausrüstung. Dazu gehört natürlich unbedingt ein Snowboard und je nach Belieben ein passendes Schuhwerk. Vervollständigt wird dies durch einen Sturzhelm sowie andere Sicherheitsmaßnahmen, worunter auch die Fitnessbekleidung fällt. Vor allem Snowboardjacken bieten durch entsprechende Auspolsterungen und Fütterungen den optimalen Schutz vor möglichen Verletzungen bei Stürzen oder Kollisionen. Schließlich treten diese jedes Jahr vermehrt auf, was mitunter einen langen Aufenthalt im Krankenhaus und im schlimmsten Fall das plötzliche Ende des Urlaubs bedeuten kann. Diese speziellen Snowboardjacken bieten im Gegensatz zu herkömmlicher Winterbekleidung den großen Vorteil, dass man auf zusätzliche kostspielige Schutzvorkehrungen verzichten kann. Diese Ellbogen- und Knieschützer, die man auf vom Inline-Skaten kennt, sind zudem unangenehm zu Tragen und können auch leicht verrutschen. Daher sind Snowboardjacken mit integriertem Schutz nicht nur eine wichtige Sicherheitsvorkehrung, sondern können auch durch ein ansprechendes Design zu einem wahren Eyecatcher werden. Durch die unglaubliche Vielzahl an Farben und Mustern stehen die Käufer und Käuferinnen vor der Qual der Wahl und aufgrund der fairen Preisgestaltung ist nicht nur für jeden Geschmack, sondern auch für jede Geldbörse etwas dabei. Schließlich kann noch zusätzlich ein individueller Look in der Kombination mit den ebenso vielfältigen Snowboardhosen erzielt werden. Wegen diversen Labels ist die Snowboardjacke Hier und Heute auch schon zu einer trendigen Freizeitbekleidung geworden, die nicht nur Freiheit und Fitness, sondern auch eine gewisse Coolness symbolisiert. Gerade deshalb stürzt sich die Modebranche in den letzten Jahren gezielt auf diese Nische, um gerade die Wünsche und Bedürfnisse ihres jungen und jung gebliebenen Publikums befriedigen zu können. Somit wird die perfekte Kombination von Sicherheit und Style möglich gemacht.

FIS und die Snowboarder

Die Snowboarder und der internationale Skiverband FIS – das ist eine lange Geschichte, die einige Höhen und Tiefen durchgemacht hat. Im Vorfeld der olympischen Premiere 1998 in Nagano mussten – obwohl es im Snowboardsport einen anderen Verband gab – die Spitzenfahrer bei von der FIS organisierten Rennen teilnehmen, um sich zu qualifizieren. Nunmehr gehört man der FIS seit 2002 an, da der eigene Verband Konkurs angemeldet hatte. Dem Spaß Snowboarder an sich tut dies alles keinen Abbruch. Wer sich einmal mit dem ‚Virus Snowboard’ infiziert hat, der bleibt dieser Sportart treu. Verfolgt die Entwicklungen im Hochleistungssport, geht mit der Technik und er Sportswear. Im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten hat der Snowboardbereich seine eigene modische Linie. Unternehmen wie Zimtstern, Nitro und Roxy haben Trends erkannt und gesetzt. Im Snowboardbereich gibt es eigene für diese Sportart typische Snowboardjacken, die den Geist der Sportart wieder spiegeln. Lässig, cool und mit einer gewissen Leichtigkeit. Dabei wird allerdings auch auf eine entsprechende Qualität beim Material gesetzt. Das bei den Klamotten der Boarder die Optik stimmen muss, dass versteht sich von selbst. Zumindest für den, der sich mit der Szene beschäftigt. Denn Snowboarder wollen eines – gerade während den Anfängen: sie möchten auffallen und in Erinnerung bleiben. Grundsätzlich jedoch im positiven Sinn. Im Hochleistungssport aufkommende Negativmeldungen oder Unfallszenarien bleiben jedoch – speziell bei den Snowboardkritikern haften. Die Sportart hat mit entsprechenden negativen Meldungen u.a. deshalb stärker zu kämpfen, als der klassische alpine Skisport, weil man Snowboarden oftmals mit rücksichtslosen Pisten-Rowdys gleichsetzt, die es sicherlich vereinzelt gibt. Allerdings nicht mehr oder weniger als in anderen Sportarten. Nur haben die eben eine längere Tradition und damit – von der Langfristigkeit her – ein anderes Image in der breiten Bevölkerung.

Trendsportart Snowboarden

Ein Dopingskandal sorgte gleich beim ersten Auftritt der Snowboarder bei ihrer Olympiapremiere in Nagano 1998 für einen negativen Eindruck, den der Laie von dieser Sportart gewann. Zugekiffte Sportler, die in lässigen Hosen mit ihrem Board über die Piste brettern. Teilweise wurden die Snowboarder auch mit Pisten-Rowdys gleichgesetzt. Diesen Eindruck, den man in der Öffentlichkeit von den alpinen Sportlern auf dem breiten Board hätte gewinnen können, täuscht jedoch. Das Snowboarden gilt zwar als Trendsportart. Der Snowboarder an sich ist sicherlich auch jemand, der am Trend der Zeit ist bzw. sein möchte. Im Besonderen, wenn es um technische Entwicklungen des Boards bzw. eine Veränderung in Sachen Outfit geht. Allerdings ist die Sportart keineswegs die typische Eintagsfliege, wie dies bei vielen anderen Trendsportarten der Fall ist. Im Laufe der Jahre hat sich für die Sportart sogar eine eigene Modelinie entwickelt. Eine Tatsache, die nicht viele Sportarten in der kurzen Zeit und der intensiven Ausprägung für sich erreichen können. Firmen wie Burton, Zimtstern, Nitro und Roxy sorgten und sorgen so für eine stetige Weiterentwicklung. Snowboarden ist keineswegs nur eine Sportart, es verkörpert vielmehr auch einen eigenen Geist und eine spezielle Intention. Seit den 80er Jahren hat sich aber auch hier viel weiter entwickelt. Waren es früher vor allem die jungen, wilden die die Sportart betrieben, sind heute auch Boarder jenseits der 30 auf den Pisten unterwegs. Die damalige Jugend ist mit gewachsen, hat der Sportart eine zusätzliche neue Richtung verpasst und durch ihre nach wie vor bestehende Begeisterung für den Sport für eine entsprechende Langlebigkeit der Disziplin gesorgt.

Qualifikation Olympia

Olympia ist für viele Sportler ein großer Traum. Einmal dort dabei zu sein und – sofern es das persönlichen Leistungsvermögen her gibt – um den Sieg bzw. den Platz auf dem Podest mit zulaufen. Im Vorfeld der Olympischen Spiele im japanischen Nagano, dem Ort, an dem die Snowboarder ihren olympischen Einstieg erleben sollten, gab es in der Sportart allerdings Auseinandersetzungen. Diese gingen insbesondere um die Art und Weise, wie sich die wettbewerbsmäßigen Fahrer für die Teilnahme an der Olympiade qualifizieren können. Da viele Weltklassefahrer eigentlich an den Rennen der ISF teilnahmen, führte dies zu größeren Diskussionen und für die Gesamtsportart teilweise negativen Berichterstattungen in den weltweiten Medien. Also nahmen die meisten Fahrer der ISF nur an der für sie mindestens notwendigen Zahl an Rennen teil, um sich die für die Qualifikation notwendigen Punkte für die Rangliste der Teilnehmer zu sichern.

Diese Querelen auf der einen Seite, der Marihuana-Skandal um den Kanadier Ross Rebagliati sorgten für ein negatives Bild des Snowboardsports in der Öffentlichkeit. Die Snowboarder waren schon immer eine Gruppe für sich, die die Ideale ihrer sportlichen Richtung nicht nur fest justierten, sondern auch daran fest hielten, dass ihre sportliche Intention auch für die Zukunft weiter bestand. Dieser Skandal damals führte in der Bevölkerung und Medienlandschaft sehr schnell zu dem Eindruck, dass Snowboarder alles abgefahrene Typen sind, die sich mit Drogen voll pumpen würden. Um von diesem Eindruck bzw. Negativ-Bild wieder los zu kommen, hat der Snowboardverband in den darauf folgenden Jahren sehr viel in Punkto Nachwuchsarbeit und Aufklärung unternommen. Die Jugendlichen sind immer noch oder wieder begeistert von ihren Idolen, kaufen sich die von den Stars getragenen Snowboardjacken und unterstützen so – zumindest indirekt – die Entwicklung einer Sportart.

Snowboarden an der Olympiade

Halfpipe und Slalom ist Olympisch. Dies beschloss das Internationale Olympische Komitee (IOC) im Vorfeld der olympischen Wettbewerbe im japanischen Nagano. Neben diesen beiden Disziplinen gibt es seit 1996 jedoch auch die Disziplinen Freestyle mit den Bereichen Halfpipe, Quaterpipe und Straight Jump, den Slalom, den Giant Slalom sowie den Bordercross. Bei letzt genanntem Bewerb starten mehrere Boarder gleichzeitig. Sie bewältigen den Parcours mit ihren Sprüngen, überqueren Buckel und Steilwandkurven. Geblieben ist über die Jahre eines: die Snowboarder genießen ihre Sportart mit ihrer Individualität. Ist man früher vor allem durch waghalsige Manöver in Verbindung mit lässigen Klamotten aufgefallen, wurden diese im Laufe der Jahre zu einem Modestil, der sich etabliert hat. Es entstand bei vielen Unternehmen wie Burton, Zimtstern, Nitro oder Roxy eine eigene Snowboard-Linie. Die dort angebotenen Snowboardjacken, -hosen und Accessoires spiegelten zum einen das Lebensgefühl, das Naturell und die Entwicklung im Snowboardsport generell und zum anderen das individuelle Etwas des einzelnen Boarder wieder.  Es gibt längst nicht mehr nur die grellen auffallenden Kleidungsstücke sondern auch eine entsprechend -  mit der Sportart selbst mit gewachsene – elegante und funktionale Linie. Den Idealen des typischen Snowboarders, der seine Sportart liebt, sind die Produkte jedoch immer noch treu geblieben. Denn die Boarder sind die Nutzer. Interessanterweise wird die „Snowboard-Linie“ aber längst nicht mehr nur von den Snowboardern gekauft, sondern findet auch in anderen Lebenslagen ihre nicht zu unterschätzenden Zielgruppen. Gerade während Zeiten der Olympischen Spiele wird die Sportart an sich wieder einem breiten Publikum näher gebracht, die sich mit den Regeln des Snowboardens auseinander setzen (müssen).

Geist des Snowboarden

Seit nunmehr 12 Jahren ist Snowboarden Olympisch. Erstmals 1998 in Nagano wurden die Disziplinen Halfpipe und Slalom in den olympischen Wettkampfkalender integriert. Die Sportart freute sich nach wie vor großer Beliebtheit, Jugendliche strebten nach ihren Idolen auf dem Board, wollten die Snowboardjacke haben, die der Weltmeister bzw. Olympiasieger trägt. So entwickelte sich im laufe der Jahre eine eigene sportliche Linie, die neben funktionalen Elementen vor allem auf trendiges Aussehen mit Chic setzt. Gerade in der Anfangszeit hieß es: auffallen um jeden Preis. Heute gibt es dagegen auch die eleganteren und edleren Linien. Dies hängt vor allem auch damit zusammen, dass die Sportart gewachsen ist. Die Snowboarder der ersten Jahre sind erwachsen geworden. Haben sich im Berufsleben bzw. der Gesellschaft etabliert, haben Familien: sie haben eben ihren Platz im Alltag gefunden. Allerdings möchten auch sie die Sportart betreiben, jedoch u.U. nicht mehr so, wie noch in jungen Jahren. Der Geist des Snowboardens ist für sie zwar immer noch der gleiche. Jedoch unter anderen Vorzeichen. Für sie ist der Spaß beim Boarden wichtig, aber eher vergleichbar mit den klassischen Skifahrern, die ihrem Sport mit Begeisterung nachkommen. Es ist nicht mehr vordergründig der Nervenkitzel, des besonderen Sprungs. D.h. dadurch hat sich das Snowboarden in verschiedene Disziplinen entwickelt, die den unterschiedlichen Interessenslagen der Boarder näher kommt. Die Tatsache, dass die Snowboarder olympisch wurden, sorgte letztlich dafür, dass die Wettkampfregeln und speziellen Vorgaben in Abstimmung mit den FIS-Regeln modifiziert wurden. Der Zusammenschluss mit der FIS war jedoch gescheitert, da die Snowboarder ihre Vorstellungen und ihre Individualität von ihrer Sportart beibehalten wollten.

Sicherheitsbindung

Riskante Fahrmanöver, Sprünge in der Halfpipe. Snowboarden wirkt auf den ersten Blick viel gefährlicher, als der klassische Skisport. Dies ist aber keineswegs so. Vielmehr wurde im Snowboardsport schon sehr bald damit begonnen, die Ausrüstung – allen voran das Board und die Bindungen – sicherer zu gestalten und weiter zu entwickeln. Stehen geblieben ist aber auch die Entwicklung nicht, wenn es um die Snowboardmode geht. Snowboardjacken, -hosen, – brillen von den unterschiedlichsten Ausrüstern sorgen dafür, dass die Snowboarder beim Ausüben ihrer Sportart auffallen und trotzdem gut gekleidet sind. Marken wie Burton, Zimtstern, Nitro und Roxy haben sich hier im Laufe der letzten Jahre einen entsprechenden Namen gemacht.

Einen Namen in Punkto Sicherheit bei den Boards haben sich dagegen der Schweizer Urs Meier und der Amerikaner Earl Miller gemacht. Sie entwickelten Ende der 80er Jahre eine Sicherheitsbindung. Diese Bindung sollte die Verletzungsgefahr beim Boarden senken. In diese Zeit viel auch die Gründung der International Snowboard Associsation (ISA), es folgten die ISA bzw. ISF. Diese Verbände sorgten für entsprechende Kriterien bei den durchgeführten Wettkämpfen. Der Snowboard-Sport hat eine spezielle Art. Dies sollte und wollte man auch für die Zukunft beibehalten. Allerdings führte dies zu Interessenskonflikten mit der FIS (Federation Internatione de Ski). Somit waren die Snowboarder die einzige alpine Sportart, die nicht an die FIS gebunden war und trotzdem mehr als beliebt war.

Da jedoch auf den Pisten sowohl Ski- als auch Snowboarder unterwegs waren musste man eine Regelung finden, die beiden gerecht wurden: den alpinen Sportlern mit einem, und denen mit ihren zwei Brettern.